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Bring die Schule in Bewegung!
Bewegung in jedem Unterricht
Still sitzen und zuhören strengt an. Es tut gut, mal vom Unterricht abzuschalten und stattdessen ein paar gymnastische Übungen zu machen. Danach könnt Ihr auch wieder viel besser lernen. Also nutzt jede Möglichkeit zur Bewegung.
Mini-Bewegungen am Platz
Kleine Bewegungen kann jeder für sich alleine machen. Macht Fingergymnastik, dreht Däumchen, schüttelt Eure Hände aus, macht eine Faust und öffnet die Hand wieder. Wechselt ab und zu Eure Sitz-Haltung. Macht abwechselnd einen Katzenbuckel und streckt den Rücken dann wieder. Nutzt Gelegenheiten zum Aufstehen und Rumlaufen.
Am besten klappt das mit den Minibewegungen,
wenn Ihr darüber in der Klasse mit Euren Lehrer-
innen oder Lehrern gesprochen habt. Gemeinsam |
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könnt Ihr ausprobieren, welche Übungen sinnvoll und möglich sind, damit niemand gestört wird. Die besten Minibewegungen schreibt Ihr zur Erinnerung auf ein Plakat, das Ihr dann im Klassenraum aufhängt. Wenn Euch eine neue Übung einfällt, ergänzt Ihr sie auf dem Plakat.
Kritzeln verbessert die Erinnerung
Wer beim Lauschen einer schwierigen oder langweiligen Rede auf einem Blatt Papier kritzelt, braucht sich nicht zu schämen. Britische Forscher fanden heraus, dass sich diese Menschen später besser an den Inhalt des Vortrags erinnern können. Menschen, die ausschließlich zuhören, haben da mehr Probleme. Die britischen Wissenschaftler von der Universität Plymouth spielten 40 Leuten eine eintönige Aufnahme vor, bei der zweieinhalb Minuten lang Orts- und Personennamen vorgelesen wurden. Ergebnis: Die „Kritzler“ konnten sich noch an durchschnittlich 7,5 von insgesamt acht Namen erinnern, während die „Nicht-Kritzler“ nur 5,8 Namen wiedergeben konnten. (Frankfurter Rundschau 02.03.09)

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